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Aktualisiert am 27.07.10

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Veranstaltungen >> Rückblick


































Krupps Capri

Ulrich Land stellt sein neues Krimi-Projekt vor

Donnerstag, 12.November 2009, 20 Uhr
Grundschule Börgersbruch
Sprockhövel, Dresdener Straße 43

Am Vorabend des bundesweiten Vorleseabends (initiiert von der Stiftung Lesen und der Zeitschrift "Die Zeit") stellt der Hattinger Autor Ulrich Land an der Grundschule Börgers-bruch sein neues Krimimanuskript vor, das sich um den letzten männlichen Spross der Kruppfamilie dreht und auf einer so hanebüchenen wie wahren Begeben-heit fußt:

Am 15.November 1902 stand im sozialdemokratischen "Vorwärts" zu lesen, dass der "reichste Mann Deutschlands mit den jungen Männern der Insel Capri dem homo- sexuellen Verkehr" fröne. Womit zugleich das Schicksal des Essener Weltkonzern-Chefs besiegelt war: eine Woche nach Erscheinen dieses Artikels starb Alfred Krupp "überra-schend" im Alter von 48 Jahren an den Folgen eines "Gehirnschlags", wie es hieß. Einen Monat vorher bereits hatte seine Frau Margarethe Hinweise auf die (damals bekanntlich strafbaren) Neigungen ihres Mannes erhalten. Ins Mark getroffen forderte sie den Kaiser umgehend auf, ihren Mann zu entmündigen. Woraufhin der Kaiser sie allerdings fürs erste in eine Nervenheilanstalt verfrachten ließ. Die genauen Umstände des Todes von Friedrich Alfred Krupp wurden nie befriedigend geklärt, während der Kaiser und das deutsche Großkapital ihn zum Märtyrer zu stilisieren suchten, der auf der Streckbank der Sozialdemokratie hingerichtet worden sei.

Ulrich Land will diese Geschichte in seinem neuen Roman, der im kommenden Jahr er-scheinen soll, völlig neu aufrollen und dabei Ross und Reiter beim Namen nennen. Ein echtes Wagnis. So abenteuerlich wie die Geschichte, die der Roman erzählen wird ...

Ulrich Land wurde 1956 in Köln geboren, lebt als freier Schriftsteller in Hattingen und ist Mitglied der Kubischu - Kulturinitiative Hattingen Ruhr. Er hat Lyrik, Prosa, Essays und über hundert Hörspiele und Radiofeatures veröffentlicht und ist für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Kölner Medienpreis. Seinen Debütroman "Der Letzte macht das Licht aus" stellte er vergangenes Jahr ebenfalls an der Grundschule Börgersbruch vor.


Lesung der Preisträgerinnen des 18. Hattinger Förderpreises 2008
im Kleinen Café, Johannisstraße, Sonntag 10. Mai 2009 um 14 Uhr

Den 18. Hattinger Förderpreis für junge Literatur, vergeben von der Kubischu, gewannen:

Nadine Langenbach (Oberhausen) - Jurypreis
Giovanna-Beatrice Carlesso (Brackenheim bei Heilbronn) - Publikumspreis

Wir laden Sie herzlich ein, diese ausgezeichneten jungen Autorinnen in Hattingen bei einer erneuten Lesung zu erleben. Sie werden im Mai aus ihren Heimatorten noch einmal in unsere Stadt kommen und lesen sowohl ihre preisgekrönten Geschichten als auch neue Texte. Wer bei der Preislesung am 16. September 2008 in der Liegehalle im Garten des Krankenhauses in Blankenstein anwesend sein konnte, wird sich auf die neuen Texte freuen. Aber auch anderen Literaturinteressierten können wir ebenso anspruchsvolle wie kurzweilige Prosa versprechen.

Die Teilnehmer der Förderpreis-Lesung 2008 (von links):
Viola Ganter (Heidelberg), Hellmut Lemmer (Kubischu), Giovanna-Beatrice Carlesso (Brackenheim bei Heilbronn), Christa Heinbruch (Kubischu), Sebastian Schuller (Baar Ebenhausen bei Ingolstadt), Nadine Langenbach (Oberhausen), Björn Bathen (Eslohe im Sauerland)


Ulrich Land liest aus seinem neuen Roman

Der Letzte macht das Licht aus

Norwegen-Krimi mit Rezepten
342 Seiten, 14,- €,
in der Reihe “Mord & Nachschlag”
Oktober Verlag, Münster

Lesung am 3.12.2008 um 19.30 Uhr
Stadtmuseum Hattingen in Blankenstein Eintritt 3 Euro

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kubischu, Stadtmuseum Hattingen und Buchhandlung Napp

Informationen zum Buch

Ulrich Land


Exklusive Atelier-Besichtigung bei Gereon Lepper

Vielen unbekannt ist es, dass mit Gereon Lepper ein international anerkannter Künstler in Hattingen lebt und arbeitet. Allein im Henrichspark stehen zwei überzeugende Landmarken dieses Bildhauers, der mehr Achtung und Beachtung verdient. Sein Werk „Der Späher“ finden Sie in diesem Brief als Foto, die Skulptur „Die Kenntnis der einzuschlagenden Richtung“ ist Anfang des Jahres in einem Kreisverkehr vor der Gebläsehalle aufgestellt worden.
Die Kubischu bietet jetzt erstmals die Möglichkeit, Gereon Leppers Arbeiten und Wirken in seinem Atelier und Arbeitsraum zu erleben. Von hier aus gehen imposante Arbeiten in alle Welt. Das Atelier befindet sich neben der Gebläsehalle und dem Feuerwehrmuseum.
Gereon Lepper ist 1956 geboren, studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Beate Schiff und Prof. Klaus Rinke und erhielt zahlreiche Preise.
Atelierbesichtigung mit Einführung durch den Künstler; Wein und kl. Verköstigung wird geboten. Kostenbeitrag für Mitglieder 5 Euro, für andere 8 Euro. Freitag, 20.April 2007, 19 Uhr

Bitte anmelden bei Thomas Schulte: 01785023758



Gereon Lepper: Der Späher




Lesung der Preisträger des Hattinger Förderpreises 2006

Ein besonderes Ereignis bietet die Kubischu jetzt wieder wie jedes Jahr im Frühjahr. Im September 2006 gewannen sie beim Hattinger Förderpreis für junge Literatur: Stefan Witt aus Hürtgenwald/Eifel (Jurypreis) und Daniela Chana aus Wien (Publikumspreis).
Nun lesen die beiden im Kleinen Cafe, Johannisstraße, am 29. April ab 12 Uhr. Schirmherr 2006, Herr Dieter Liebig, wird die beiden Autoren begrüßen und hoffentlich mit vielen Literaturfreundinnen und -freunden neue Texte der Gewinner des letzten Jahres hören.






Die IG Metall Gevelsberg-Hattingen, das DGB-Ortskartell Hattingen und die Kulturinitiative Hattingen Ruhr (KUBISCHU) rufen auf und laden ein zur Teilnahme an der:



Antikriegstagsveranstaltung

am Freitag, 1. September 2006
um 17.00 Uhr
auf dem

Ehrenfriedhof
Ludwigstal

Es spricht:

Michael Hermund

DGB-Regionsvorsitzender

Musikalische Begleitung:

Alina Süggeler & Hannah Sombetzki

anschließend:

Kranzniederlegung der IG Metall

zu Ehren der Opfer von Krieg und Faschismus




Verantwortlich:

Otto König, DGB Ortskartell Hattingen, Großer Markt 9 in 58285 Gevelsbergs

DGB

Ortskartell Hattingen


Der Antikriegstag ist und bleibt traditioneller Gedenktag und Aktionstag gegen Krieg und Unterdrückung. Die lokalen und regionalen Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen erinnern an den Beginn des zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen vor nunmehr 67 Jahren.

Die Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen zum 1. September, dem 66sten Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs, erinnern an die Opfer der Gräueltaten des Hitler-Faschismus in und an die vielen aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen auf dieser unserer Welt.


Die Menschheit verfügt heute über alle erforderlichen Mittel, um Hunger und Armut als wesentliche Konfliktursachen beseitigen zu können. Soziale Ungerechtigkeit und Arbeitslosigkeit könnten wirksam bekämpft, die Umwelt erhalten werden. Die dazu nötigen Ressourcen sind vorhanden. Sie werden aber u.a. für eine sinnlose und überflüssige Rüstungsmaschinerie vergeudet. Die Bundesregierung sagt selbst, dass es „heute und auf absehbare Zeit keine Gefährdung des deutschen Staatsgebietes durch konventionelle Streitkräfte“ gibt. Daher verlangen wir eine drastische Reduzierung der Rüstungsausgaben. Die dadurch frei werdenden Mittel müssen für die soziale Sicherung, zivile Arbeitsplätze, Bildung und Ausbildung sowie für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt verwendet werden.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der am 1. September 1939 mit dem Überfall der Hitler-Armeen auf Polen begann, wird dieses Datum in der Bundesrepublik als Antikriegstag begangen.

Dabei geht es an diesem Tag jedoch nicht nur um Erinnerung, sondern auch um Mahnung. Denn nach wie vor gibt es Kräfte, die Hass gegen Migranten, Andersdenkende und Andersglaubende predigen und Gewalt als legitimes Mittel ansehen. „Die Welt zu Gast bei Freunden“ war der Slogan zur kürzlich abgelaufenen Fußball-Weltmeisterschaft. Dabei hat sich Deutschland mit seinen Bewohnern von der besten Seite gezeigt. Friedlich feierten Millionen von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Hautfarbe und Kultur miteinander und erteiltem dem Rassismus eine eindeutige Absage. Nicht wenige wünschten, diese Zeit wäre nie zu Ende gegangen. Es liegt nun an uns, die schönen Erlebnisse und Eindrücke aus vier Wochen Fußball-WM in Deutschland auf den Alltag zu übertragen.
Jeden Tag gegen Krieg und jeden Tag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Das ist ein Auftrag, dem wir uns alle verpflichten sollten.

Der alte Grundsatz "Auge um Auge" macht schließlich alle blind.

Martin Luther King (1929-68), amerik. Bürgerrechtler und

Baptistenpfarrer, 1964 Nobelpreis


Kubischu

Antikriegstag 2006
...Jeder Tag muss ein ANTIKRIEGSTAG sein...


Gevelsberg-Hattingen



Siegerinnen des Hattinger Förderpreises lesen in Hattingen

Im September des vergangenen Jahres gewannen sie die Literatur-Förderpreise der Kubischu, jetzt reisen sie nach Hattingen an, um neue Texte zu lesen:

Anna Szczesny aus Bremen, Manuela Hartung aus Werdohl und Janna Steenfatt aus Leipzig.

Die Lesung findet statt am Sonntag, dem 30.April, ab 11.30 Uhr im Kleinen Cafe in der Johannisstraße.

Schon einen Tag zuvor werden die drei Preisträgerinnen an die Ruhr reisen. Schirmfrau Christiane Nicolai lädt sie ein zu einer Besichtigung der Villa Hügel in Essen. Am Abend besuchen sie dann ein Violinkonzert von Mozart.

„Ich freue mich sehr auf den Besuch in Hattingen, das Programm, das uns geboten wird, finde ich super“, schreibt die 22jährige Anna aus Bremen. Während der Literaturtage im letzten Herbst überzeugte sie mit einer Liebesgeschichte, die auf großartige Weise Gefühle und Selbstironie, Humor und abgeklärte Distanz vereinte. Wer die junge Bremerin und auch die anderen beiden Autorinnen gehört hat, wird gespannt sein auf die neuen Texte, die vorgetragen werden. Die Kubischu lädt aber ganz herzlich auch alle anderen Literaturliebhaber ein, die diese jungen Autorinnen noch nicht kennen.

30.4.2006 11.30 Kleines Cafe Eintritt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro




Manuela Hartung, Janna Steenfatt und Anna Szczesny bei der Lesung im Kleinen Café am 30.04.2006







20 Jahre Kubischu 20 Jahre
Jazz im Schulenbergtunnel mit Wolf Codera

Zum dritten Mal lädt die Kubischu in den ehemaligen Eisenbahntunnel unter dem Schulenberg zu einem Jazzkonzert. Spielte hier 1998 der Jazz-Klarinettist von Weltrang Theo Jörgensmann, war es im Jahr 2000 das Lutz-Potthoff-Ensemble, das ursprünglich jazzig zum 15jährigen Bestehen der Kubischu zu hören war. Seitdem ist es wieder dunkel im Tunnel, das schwere Eisentor ist verschlossen. Hier und da tropft es von einem kleinen Stalaktit. Manchmal sieht man vielleicht eine kleine Fledermaus.

Jetzt ist die Kubischu 20 Jahre alt und nach fünf Jahren wird noch einmal Licht gemacht und ein absolut außergewöhnlicher Abend geboten: Wolf Codera kommt mit seinem Saxophon! Er zählt zu den in deutschen Hörfunk- und Fernsehprogrammen am häufigsten eingesetzten Instrumentalisten. „Der mit dem Saxophon singt“ nannte ein Kritiker einmal sein eher an den Klang einer Oboe erinnerndes „singendes“ Spiel. Der Ausnahme-Musiker mit den leisen Tönen, die federleicht und verträumt aus seinem Instrument perlen, ist seit seinen Konzerten im Henrichs längst auch in Hattingen kein Unbekannter mehr. Dank großzügiger Unterstützung durch die AVU ist es der Kubischu gelungen, Wolf Codera und Begleitung für dieses Konzert zu engagieren. Überraschungsgäste und Gratulanten werden erwartet.

Wer das Glück hatte, eines der beiden früheren Konzerte im Tunnel zu besuchen, weiß die Atmosphäre im schmalen Dunkel zu schätzen. Mit Fackeln erleuchtet verliert sich die gebogene Röhre nach hinten in der Dunkelheit und im kühlen Ambiente rückt man auf den Bänken enger zusammen um der Musik zu lauschen. Ein solcher Veranstaltungsort ist wohl in der gesamten Region einmalig. Verzichten sie aber auf den kurzen Rock und bringen Sie eine warme Jacke mit, denn der Tunnel lebt sein eigenes Leben und stört sich nicht an der vielleicht noch heißen Augustsonne.

Karten sind ab sofort bei der Kubischu zu bekommen unter E-Mail ulrich.velling@eon-ruhrgas.com oder Telefon 02324-22170. Wir empfehlen dringend den Vorverkauf zu nutzen.

Wolf Codera goes Kubischu
Konzert zum 20jährigen Jubiläum der Kubischu
im ehemaligen Eisenbahntunnel unter dem Schulenberg
Eingang von der Grünstraße aus

27. August 2005, 19 Uhr

Eintritt 9,99 Euro - ermäßigt 6,66 Euro

Mit freundlicher Unterstützung von






Bei den vier Musikern handelt es sich allesamt um Professoren der Musikalischen Abteilung der Ionischen Universität Korfu in Griechenland. Während eines halben Jahrhunderts, nämlich in den Jahren 1814 bis 1864, befand sich Korfu unter englischem Protektorat. Im Jahr 1824 gründete Graf Guilford die Ionische Universität Korfu. Die Musikalische Abteilung ist innerhalb der Alten Festung untergebracht, von wo der Blick über das Meer bis an die Küste Albaniens reicht.

Das zu hörende Werk Beethovens hatte er während einer Konzertreise nach Prag zunächst als Klavierquintett konzipiert und später dann umgearbeitet. 1801 wurde es in Wien gedruckt. Zwar entspricht der Klavierpart gänzlich der Quintettfassung, die Streichinstrumente aber sind in dem Klavierquartett viel stärker in das Geschehen integriert So übernehmen sie Passagen, die im Quintett den Hörnern zugedacht waren. Die klangliche Balance zwischen Klavier und Streichern ist ausgewogener als die zwischen Klavier und Bläsern, so dass das Quartett eher an eine Symphonie denken lässt.

Die Uraufführung des Klavierquartetts g-moll op. 25 von Brahms fand im November 1861 in Hamburg unter Mitwirkung von Clara Schumann am Klavier statt. In Wien wurde der Komponist, nachdem das Werk dort zur Aufführung gelangte, als „Erbe Beethovens“ gefeiert.

Das von der Kubischu veranstaltete Konzert findet statt im Rahmen der 3. Bergischen Tage deutsch-griechischer Begegnung mit Veranstaltungen in Hattingen, Hilden, Köln, Leichlingen, Leverkusen und Solingen.










Lesung der Preisträgerinnen des 14. Hattinger Förderpreises für junge Literatur

Im Oktober des letzten Jahres überzeugten sie die Jury und das Publikum bei der Preislesung im Alten Rathaus, jetzt kommen sie wieder nach Hattingen um neue Texte zu lesen:

Die 19jährige Greta Granderath kommt aus Gelsenkirchen, wo sie in diesem Jahr ihr Abitur macht. Bevor sie in Hattingen den Jurypreis aus den Händen von Schirmherr Dr. Gerd Wenner erhielt, war sie schon Preisträgerin in Berlin (2000) und Gelsenkirchen (2001). 2003 erhielt sie eine Einladung zum Transatlantischen Treffen Junger Autoren der Berliner Festspiele. In Hattingen las sie die unprätentiöse Kurzgeschichte „Unkraut“, die den trostlosen Alltag einer jungen Küchengehilfin schildert, der schließlich in sexuellen Übergriffen des Besitzers des Lokals endet.

Cornelia Travnicek ist 18 Jahre alt und lebt in Traismauer in Österreich, etwa 70 km vor Wien gelegen. Hin und zurück jeweils 13 Stunden reise sie mit ihrer Mutter an einem Wochenende nach Hattingen, um an der Preislesung der Kubischu teilzunehmen. Zuvor war sie Teilnehmerin am Wannseeforum in Berlin 2002 und 2003 und erhielt den Hauptpreis bei „Jugend schreibt“ in Graz 2003. Ihre ernste Beziehungsgeschichte mit dem Titel „Ich bleibe“ setzte das Publikum an die 1. Stelle.

Jetzt bringen beide Autorinnen neue Texte mit und stehen zu Lesung und Gespräch in gemütlicher Atmosphäre bereit.

Sonntag, 19. Juni 2005, 11.30 Uhr, Kleines Café Johannisstraße

Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro


Herz auf Taille
Leben und Literatur in den Zwanziger Jahren
Texte, Bilder und Musik
Ausführende: Hellmut Lemmer, Bernd Kalle, Karoline Bruse
Café Satz im Stadtmuseum in Blankenstein
23. April 2005 19.30 Uhr Eintritt 5 Euro


Im Jahre 1928 erschien unter dem Titel „Herz auf Taille“ die erste Gedichtsammlung von Erich Kästner, die seinen späteren Weltruhm als Schriftsteller begründete. „Herz auf Taille“, das passte zur modischen Linie, zum Bubikopf, zum kurzen Rock, zur überlangen Zigaretten-spitze und zum Charleston. Herz à la mode, das bedeutete Skepsis, Einschränkung des Ge-fühls, Scheu vor der Demaskierung, Selbstironie als Selbstschutz.

Die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zeigen sich wild bewegt. 1921 präsentiert Coco Chanel als erste Modeschöpferin einen Duft zu ihrer Kollektion, Chanel Nr 5 eröffnet neue Dimensionen der Geschichte des Parfums. Die 1924 ins Leben gerufene Bauhaus-Jazzkapelle spielt „improvisierte Fantasiemusik“, während Adolf Hitler sein Buch „Mein Kampf“ verfasst und vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Das Luftschiff Graf Zeppelin führt 1928 den ersten kommerziellen Transatlantikflug durch und ein Jahr später erhält Thomas Mann für seinen Roman „Die Buddenbrooks“ den Nobelpreis für Literatur.

Einen Blick auf das Leben und die Literatur der Zwanziger Jahre will diese Veranstaltung werfen, mit Texten, Bildern und Musik. Sie hören aus Brechts Dreigroschenoper die „Moritat von Meckie Messer“ ebenso wie Kurt Schwitters Dada-Klassiker „An Anna Blume“. Hellmut Lemmer hat die Texte ausgewählt und liest sie vor, er kommentiert und zeigt die Bilder, Bernd Kalle spielt auf dem Saxophon. Wenn Karo vom Café Satz gerade mal keinen Espresso bereitet oder den Weißwein bringt, trägt sie zwischendurch „Das Lied vom Surabaya-Johnny“ vor. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend. Vielleicht sagen auch Sie am Ende mit Gerrit Engelke aus seinem 1921 erschienenen Text:

Ihr lieben Leute, ich schalt euch: unausstehlich,
Fluchte manchmal, schalt euch: schlecht und dumm,
Vergebt mir heute, ich bin so selig
Und weiß doch nicht warum.



20 Jahre KUBISCHU

Konzert mit Galina, Katja und Boris Wajchanski

Donnerstag, 10. März 2005, Altes Rathaus
Beginn 20 Uhr Eintritt 7 Euro/ermäßigt 5 Euro

Kartenreservierungen unter Telefon 22170

Gitarrenlyrik aus Weißrussland

Gitarrenlyrik als massenkulturelles Phänomen gibt es nirgends in solchem Ausmaß wie in der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Tradition geht zurück auf die städtische Kultur und Subkultur Russlands im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Sie hat ihren Schwerpunkt in der Romanze, der Zigeunerkultur, im sowjetischen Massenlied sowie in Lager- und Gaunerliedern. Zu den seit langem interessantesten Protagonisten solcher Gitarrenlyrik zählen Galina, Katja und Boris Wajchanski. Ihre Lieder erklingen nahezu täglich im Rundfunk von Russland und Litauen, von Lettland und der Ukraine; aber auch in den USA, in Israel und Deutschland sind sie sehr populär.
Den Künstlern gelingt es meisterlich, aus dem unendlichen Reichtum und der Vielgestaltigkeit der russischen Sprach- und Musikkultur zu schöpfen, einer Kultur, die es für uns in Westeuropa noch zu entdecken gilt. Die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit und die Faszination, die von dieser in der weißrussischen Hauptstadt Minsk behei-mateten Familie – Eltern und Tochter – ausgeht, sind von außergewöhnlicher Art.
Seit ihrem ersten Auftritt in Deutschland im Jahre 1992 hat sich be-sonders im Bergischen Land und im Kölner Raum schon eine eigene Fan-Gemeinde entwickelt. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, die Veranstaltungen zum 20jährigen Bestehen der Kubischu mit die-sem Liederkonzert zu beginnen.
Neben selbst verfassten Texten und solchen russischer Autoren sind wir auch gespannt auf die Vertonungen deutscher Dichtung. Das 90 Minuten dauernde Konzert beinhaltet z.B. Lieder nach Texten von Annette von Droste-Hülshoff, Rainer Maria Rilke, Johann Wolfgang von Goethe oder Else Lasker-Schüler. Die große Internationalität der Künstler zeigt sich, indem sie in russischer, deutscher, englischer und französischer Sprache singen.

Kurzfassung:

Als Auftakt der Feier ihres 20jährigen Bestehens präsentiert die Ku-bischu ein Konzert mit drei Künstlern aus Minsk in Weißrussland. Nahezu täglich sind ihre Lieder im Rundfunk in Russland, Litauen oder der Ulraine zu hören. Ihre Gitarrenlyrik wurzelt in der Tradition russischer Romanzen, der Zigeunerkultur sowie Lager- und Gaunerliedern. Daneben gibt es auch Lieder nach Texten von z.B. Droste-Hülshoff, Goethe oder Rilke. Gesungen wird in deutscher, russischer, englischer und französischer Sprache.



Freitag, 07.03.2004, 18:00 Uhr

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Nora-Eugenie Gomringer wusste die zahlreichen Besucher durch ihre Texte und die Art ihres Vortrags zu begeistern.


Freitag, 20.11.2003, 19:30 Uhr

Café Harlekin, Kirchplatz 11 in Hattingen

Der Kölner Journalist und Autor Manfred Luckas wird einen Einblick in seine umfangreiche literarische, wissenschaftliche und journalistische Arbeit zum Thema „Boxen“ geben. Manfred Luckas ist wie der prominente Fernsehmoderator, Sportjournalist und Kabarettist Werner Schneider ein Freund des Boxsports.

In seiner Dissertation aus dem Jahre 2002 mit dem Titel: „Solange du stehen kannst, wirst du kämpfen“, geht es Luckas um die Mythen des Boxens und ihre literarische Inszenierung. Doch auch in literarischen Texten zeigt der Kölner eine deutliche Faszination für den Boxsport. In diesem Sinne: Ring frei!

Eintritt: 3 €, ermäßigt 2 €.



Freitag, 7.11.2003, 20 Uhr

10 Jahre Lemmer und Wiesemann:
Auf einen schwarzen Stein schreib ich in Grün und Gold

Texte und zeitgenössische Kammermusik

Hellmut Lemmer (Texte und Rezitation), Günther Wiesemann, Norbert Linke, Ursula Wahnfried (Komposition, Klavier und Schlaginstrumente)

Veranstalter: Kulturbüro Stadt Hattingen

Tel. (0 23 24) 204 23 39

Ort: Altes Rathaus, Untermarkt 9, Hattingen

Eintrittspreis: 10 € / ermäßigt 8 €



Dienstag, 11.11.2003, 19:30 Uhr

Beziehungeweisen

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Literaturforum in Bottrop liest der Hattinger Autor Michael Werthmann-Weidenhaupt eigene Lyrik, Prosa und einen Auszug aus seinem Romanmanuskript "Macht ist die Zärtlichkeit der Angst". Die ausgewählten Texte beschäftigen sich in humorvoller, bissiger und mitunter auch nachdenklicher Weise mit alltäglichen Verstrickungen und kuriosen Abwegen menschlicher Gemeinschaft.

Den Veranstaltungsort finden Sie hier:


Ort: Café Siebeck, Essener Straße 7 (Ecke Bergstraße), Bottrop



Dienstag, 28.10.2003, 17:30 - 19:00

"Die Flämische Landschaft 1520 - 1700"

Eine von der Kubischu organisierte Führung durch die viel beachtete Ausstellung in der Villa Hügel in Essen.

Anmeldung bis zum 17.10.2003


www.flaemische-landschaft.de


Sonntag, 6.06 2003, 11:00 bis 13:30

Bühne Krämersdorf

Kubischu auf dem Hattinger Altstadtfest

Wir stellen ein unterhaltsames Kleinkunstprogramm mit viel Musik zusammen




Donnerstag, 03.04.2003, 20:00 Uhr

Hörkino im Central-Kino Hattingen in Zusammenarbeit

mit EinsLive und der Kubischu

"C'est la vie"

Actionkrimi-Farce von Dieter Jandt und Ulrich Land

Regie: Jörg Schlüter

Central-Kino Hattingen, Bahnhofstraße 7a

Der Eintritt ist frei


Sonntag, 16.03.03, 18:00 Uhr

Lesung der Förderpreisträgerinnen 2002

Susanne Heinrich und Marie Martin aus Leipzig

Kleines Café, Johannistrasse 15

.... siehe auch Texte des Monats >> Rückblick

.... Preisträgerlesung 16.03.03


Mittwoch, 27.11.2002, 19:30 Uhr

Interplast - Chirurgische Hilfe in der Dritten Welt

Vortrag und Diabericht von Dr.Matthias Tümmler

Stadtmuseum Hattingen in Blankenstein


Sonntag, 17.11.2002, 18:00 Uhr

Lesung Artur K. Führer

Café 1902, Birschelsmühle, Am Wallbaum (Neue Ruhrbrücke)